Redaktion: Herr Witt, was ist das Gefährliche an brightvest.io?
RA Witt: Die Website nutzt den Namen eines echten Unternehmens – das ist klassischer Identitätsdiebstahl. Solche Seiten wirken auf den ersten Blick seriös, sind es aber nicht.
Redaktion: Was bedeutet das für Verbraucher?
RA Witt: Wer dort investiert, tut das bei einem nicht zugelassenen Anbieter. Es gibt keine Kontrolle, keinen Schutz – das Geld ist meist verloren.
Redaktion: Die BaFin spricht von einer „gleichaussehenden Plattform“. Was hat das zu bedeuten?
RA Witt: Das deutet auf ein Netzwerk ähnlicher Fake-Websites hin. Oft werden dieselben Layouts genutzt, nur unter neuen Domains – um Sperrungen zu umgehen.
Redaktion: Wie kann man sich schützen?
RA Witt: Immer prüfen: Gibt es ein Impressum? Passt die Domain zum Unternehmenssitz? Ist der Anbieter in der BaFin-Datenbank gelistet? Wenn nicht: Finger weg.
Redaktion: Was sollten Betroffene tun?
RA Witt: Zahlungen sofort stoppen, Anzeige bei der Polizei erstatten, und wenn möglich: rechtliche Beratung suchen.
Redaktion: Vielen Dank für Ihre Einschätzung, Herr Witt.